Welche Arbeitsplatte passt zu mir?

Planen Sie Ihre individuelle Küchenlösung mit einer Arbeitsplatte aus Holz, Naturstein, Edelstahl, Beton, Keramik oder Mineralwerkstoffen wie Corian.

Von zweckmäßig bis luxuriös – Die Arbeitsplatte als Herzstück der Küche

Die Arbeitsplatte bestimmt ganz maßgeblich Stil und Ambiente Ihrer Küche – egal, ob in der klassischen Ausführung, als Landhaus oder Designerküche. Deshalb ist es beim Kauf enorm wichtig, genau zu schauen, welcher Typ Sie sind, welche Vorstellungen und welchen Bedarf Sie haben und wie (intensiv) Sie Ihre Arbeitsplatte nutzen wollen – denn sie ist das optische Herzstück der Küche.
Wenn Sie mehr der pragmatische Typ sind und keinen besonderen Wert auf eine hochwertige Küchenausstattung legen, darf Ihre Arbeitsplatte auch aus kostengünstigen Materialien wie Kunststoff oder Holz sein. Für alle mit etwas höheren ästhetischen und praktischen Ansprüchen bietet sich eine ganze Reihe spannender Materialien an – von Edelstahl, Beton und Keramik über edle Natursteine wie Granit, Schiefer oder Marmor bis hin zu modernen Mineralwerkstoffen wie Corian oder Hi-Macs. Für eine ausführliche Beratung zu der Bandbreite an Möglichkeiten sollten Sie vor allem die Experten Ihres nächstgelegenen Fachhändlers zu Rate ziehen.

Größe und Umfang einer Arbeitsplatte – Worauf Sie beim Einbau achten sollten

Die Arbeitsplatte in Ihrer neuen Küche sollte nicht nur perfekt aussehen und für optische Aha-Effekte sorgen, sondern auch robust und hitzebeständig, einfach zu reinigen und resistent gegen Feuchtigkeit und Flecken sein.
In den meisten Fällen befindet sich die Arbeitsplatte zwischen den Kochfeldern und der Spüle. Viel Platz herrscht da eigentlich nie – es sei denn, Sie haben eine von allen Seiten zugängliche Kochinsel in einer offenen Küche. Deshalb empfiehlt sich eine Mindestbreite von 90 cm zwischen Kochfeld und Spüle sowie eine Arbeitsplattentiefe von mindestens 60 cm, damit alle anfallenden Küchenarbeiten reibungslos erledigt werden können. Weniger ist hier auf keinen Fall mehr – im Gegenteil. Außerdem sollte auch stets genügend zusätzliche Abstellfläche mit eingeplant werden, beispielsweise für Gläser, Flaschen oder Tassen mit häufig eingesetzten Zutaten wie Ölen, Gewürzen oder Alkoholika.

Robuster Glamour mit Granit – Für welchen Küchencharakter entscheiden Sie sich?

Bei Küchenarbeitsplatten gehen die optische und die funktionale Qualität meist Hand in Hand. Soll heißen: Je wertiger im Look desto langlebiger und robuster ist eine Arbeitsplatte auch. Das zeigt sich vor allem beim Naturstein Granit – der absoluten Edel-Ausführung bei Küchenarbeitsplatten. Allerdings hat die Hochwertigkeit von Granit auch einen gewissen Preis.
Ein großer Vorteil von Natursteinen wie Granit, aber auch von Schiefer oder Marmor, sind die hitze-, schnitt- und kratzunempfindlichen Eigenschaften. Auch Wasser kann ihnen meist nichts anhaben. Allerdings hält nur Granit Temperaturen bis zu 600 Grad stand, ohne Schaden zu nehmen. Außerdem lässt sich die glatte Oberfläche des Steins sehr einfach reinigen.

Von Beton bis Corian – Bei Küchenarbeitsplatten herrscht große Materialvielfalt

Der Gestaltung von Küchenarbeitsplatten sind heute dank modernster Herstellungsverfahren und Verarbeitungstechniken kaum Grenzen gesetzt. Farben, Formate, Stile und Gebrauchsqualität können vielfach kombiniert werden. So steht auch besonders individuellen Lösungen nichts im Weg. Besonders im Kommen ist das Imprägnierverfahren K-Proof, mit dem vor allem Arbeitsplatten aus Quarziten und Natursteinen wie Schiefer, Marmor oder Granit ihren finalen Schliff und ein sanftes Design erhalten. Eine Arbeitsplatte aus Beton hingegen bringt mit ihrer rauen Oberfläche Loft-Charme in die Küche. Dazu ist sie kratz- und stoßfest. Allerdings ist das schwere Material nur für stabile Unterbauten geeignet.
Gefragt sind im Küchenbereich auch weiterhin die acrylgebundenen Mineralwerkstoffe wie Corian, Hi-Macs oder Staron. Diese überzeugen vor allem durch ihre seidige Oberfläche und werden fugenlos verarbeitet. So realisieren Sie ohne Probleme schöne Übergänge etwa zur Spüle. Allerdings sind die Mineralwerkstoffe nicht so widerstandsfähig gegen Hitze und Kratzer.
Zum Schneiden auf einer Corina- oder Hi-Macs-Arbeitsplatte empfiehlt sich deshalb immer ein Küchenbrett. Heiße Töpfe und Pfannen sollten ebenfalls nicht auf der Arbeitsplatte aus Mineralwerkstoffen abgestellt werden. Dafür ist das Material sehr pflegeleicht, in über 100 Farben erhältlich und kann auch lichtdurchlässig hergestellt werden. Für welche Arbeitsplatte Sie sich auch am Ende entscheiden – wir Experten im Fachhandel können Sie auch bei der Materialwahl gezielt und individuell beraten.

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Die Küchenwelt Thomas Brag freut sich auf einen Besuch in Duisburg oder Bochholt.